RGT Aufkleber für Weltoffenheit Gewaltfreiheit und Toleranz Samstag, 19. Juni 2004 „Weltoffen, Gewaltfrei, Tolerant“ das ist die Botschaft die der jetzt von der RGT Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror vorgestellte Aufkleber millionenfach verbreiten soll.
Der Aufkleber ist ein oft unterschätztes Phänomen unserer Werbegesellschaft, denn er vermittelt Botschaften und liefert Denkanstösse. Er ist ein sehr geeignetes Mittel um Gewalt und Terror zu ächten. Die Bekämpfung von Unrechtsbewusstsein, Rechtsradikalismus und Terror.
Rechtsmotivierte, rechtsextremistische, fremdenfeindliche, antisemitische Straftaten und Gewalt dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Sie sind eingebettet in ein gesellschaftliches Klima, haben ihre Basis in Einstellungen von Teilen der Bevölkerung, sind bewusst gewollte oder zumindest in Kauf genommene Konsequenzen von Strategien, werden häufig verübt von Angehörigen bestimmter Subkulturen, Szenen oder Gruppen und sind schließlich Teil weitergehender Handlungsmuster. Ungerechtigkeit und Gewalt können nicht durch Kerzen im Fenster oder Sonntagsreden eingedämmt werden kann. Soziale und politische Veränderungen sind stets nur mit einer breiten Öffentlichkeit zu erreichen.
Trends und Volkesmeinung lassen sich oft an den Aufklebern ablesen. Der Aufkleber entfaltet sogar rechtliche Wirkung. Haben Sie zum Beispiel an Ihrem Briefkasten einen Aufkleber “Keine Werbung bitte” angebracht, so müssen sich Verteiler von Postwurfsendungen, die nicht persönlich an Sie gerichteten sind, daran halten. Wird dennoch Werbung in Ihren Briefkasten geworfen, sollten Sie sich zunächst darüber bei der werbenden Firma beschweren. War auch dies erfolglos, so können Sie sich auch mit einer gerichtlichen Unterlassungsklage zur Wehr setzten.
Durch die Aufklebersprüche an einem Fahrzeug werden sich die "Bilder" vom dazugehörigen Fahrer gemacht. Also, Aufpassen was man sich so aufklebt. Die mal mehr, mal weniger originelle Folie kann zu unangenehmen Missverständnissen führen. Denn die Aufkleber werden öfter gelesen als man zu denken geneigt ist. Im Autobahnstau, an der roten Ampel, versuchen gelangweilte Fahrer die Aufkleber der Fahrzeuge vor Ihnen zu entziffern:
„250 Pferde und 1 Esel“, das ist der Standardaufkleber am LKW-Heck. Bei Kleinwagen und älteren Fahrzeugen prangen oft die Aufkleber, „Bis der TÜV uns scheidet“, Power satt auch ohne Kat“ oder „Rettet den Wald, Tempo 200 damit wir schneller durch sind“. „Frauen fahren besser...... mit dem Fahrrad“, „Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Autos die aus Japan sind“, das sind schon andere Kaliber. Zum Nachdenken oder zur eigenen Positionierung taugen da schon eher Aufkleber der folgenden Art: „Stell dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin“, Jesus lebt – fragt sich wo“ , „Wir sind die, mit denen ihr früher nicht spielen durftet“. Da sich Trends wie eine Epidemie verbreiten wird es sehr schnell „mega cool“ sein, Gewalt und Terror zu ächten. Das RGT Logo als Symbol für Weltoffenheit, Gewaltfreiheit und Toleranz . Je öfter die Menschen lesen, dass es mega in ist, weltoffen, gewaltfrei und tolerant zu sein, desto schneller werden wir uns von Gewalt und Terror befreien können. Wenn viele Menschen diesem Aufkleber an dem Auto, der Haustür, dem Büro, der Werkstatt, in der Fabrik oder bei der Behörde begegnen, entsteht Solidarität und es ist kein Raum mehr für rassistische und faschistische Gesinnung.
Ab sofort kann jedermann seinen Mitmenschen mit einem RGT – Aufkleber signalisieren , dass er für Weltoffenheit, Gewaltfreiheit und Toleranz steht. Der RGT-Aufkleber kann als 4-farbiger runder Aufkleber gegen eine Spende von 10.- Euro bezogen werden. Auf der Rückseite des Aufklebers kann eine Spendenquittung zur Vorlage beim zuständigen Finanzamt abgelöst werden.
RGT Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror Gr.-Zimmerner-Str. 36a, 64807 Dieburg Telefon: 06071-823781 , Telefax: 01212-533753987,
www.rgt-stiftung.de www.anwaelte-gegen-rechts.de
Spendenkonto: Konto-Nr.: 336 366 00, BLZ 500 100 60 Postbank Frankfurt/Main
RGT Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror- BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. - zurück zur Übersicht
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