23 September 2011 0 Kommentare

Webdesign für mobile Geräte stellt besondere Anforderungen

WebdesignSeit dem Erfolg von Smartphones und Netbooks ist die Frage nach dem mobilen Webdesign immer wichtiger geworden. Immer mehr Nutzer des Internets setzen es als selbstverständlich voraus, dass sie von unterwegs recherchieren können. Angepasste Webpräsenzen für die mobile Nutzung erfordern eine Umsetzung der Angebote mittels mobilen Webdesigns.

Eine besondere Anpassung ist nötig

Webseiten können nicht einfach Eins-zu-Eins übertragen werden, wenn sie optimal mobil genutzt werden sollen. Außerdem ist zu beachten, dass der Nutzer bei einer mobilen Nutzung, egal ob er mit Netbooks oder Smartphones arbeitet, keine Maus als Eingabegerät zur Verfügung hat. Bevor man aber damit beginnt, mittels mobilen Webdesigns neue Webseiten zu entwickeln, sollte man sich überlegen, welcher Content denn für die mobile Nutzung besonders interessant ist. Für diese Inhalte ist eine flache Navigationsstruktur zu entwickeln, denn bei mobilen Endgeräten hat man nicht den Platz für umfangreiche Menüs.

Die richtige Formatierung für mobile Geräte

Mobiles Webdesign nutzt ebenso wie Standard-Webdesign HTML und CSS. Allerdings kann man für mobiles Webdesign eine Unterart von CSS einsetzen, die eine angemessene Formatierung für mobile Geräte vereinfacht: Wireless CSS. Damit ist die Trennung der Inhalte vom Layout sehr einfach umsetzbar und das herkömmliche Tabellendesign kann vermieden werden, zumal Tabellen im mobilen Webdesign nicht geschätzt werden, weil sie zu viel Platz beanspruchen. Knappheit des Anzeigebereichs und Notwendigkeit guter Ressourcen-Nutzung sind die tragenden Prinzipien bei der Webentwicklung für mobile Endgeräte. Bei Netbooks hat man hier wohl eher noch Handlungsalternativen. Aber wer konsequent in die mobile Webseitenerstellung einsteigen will, der muss man sich der Aufgabe stellen, selbst für kleinste Handy-Displays noch aussagekräftige Webseiten entwickeln zu können. Dies gelingt nur, wenn man auf aufwendige Animationen verzichtet und auch bei der Bildauswahl konsequent auf kleine Größen und gute Komprimierung setzt.
Fotoquelle: WaD – Fotolia

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