3 Juli 2011 0 Kommentare

Die Arbeit des Programmierers

Richtig programmierenEin richtig gutes Programm hat natürlich ein ordentliches Layout. Es muss ein vernünftiger Name her und ausführlich kommentiert werden. Ein Programm, das gut sein soll, nutzt eine Konstrukte Sprache und erreicht sowohl höchste Robustheit und maximale Lesbarkeit. Zum Programmieren gehören demnach Disziplin, Sorgfalt und auch handwerklicher Stolz.

Qualitätskriterien

Es gehören einige Qualitätskriterien dazu, die beachtet werden müssen. Hier ist vor allem auch die Korrektheit gemeint. Das bedeutet, dass ein Programm die Funktionalitäten liefert, die gewünscht sind. Außerdem muss ein Programm einen ordentlichen Programmierstil aufweisen und intensiv getestet werden. Schließlich soll es frei von Fehlern sein. Die Lesbarkeit gehört ebenso zu den Qualitätskriterien. Das heißt, dass der Programmcode verstanden werden muss. Es müssen vor allem auch sinnvolle Namen genutzt werden, das Layout vom Sourcecode muss gut ein, als Einrückungen und Leerzeichen enthalten. Auch sollten Kommentare eingefügt werden. Die Wiederverwendbarkeit ist ebenso bedeutsam. Man sollte eine Software nicht immer wieder neu programmieren, wenn sie für die gleichen Aufgaben verwendet werden kann. Wer die vorhandene Software nutzt, der kann nicht nur Geld sparen, sondern auch Fehler vermeiden. Man sollte sich hier vorhandene Klassen heraussuchen, die vollständig nutzen oder gegebenenfalls anpassen. Eigene Klassen sollten so geschrieben werden, dass man sie wiederverwenden kann. Zur Qualität gehört auch die Effizienz. Ein Programm muss klein aber schnell sein. Man darf nur die notwendigen Variablen deklarieren und sollte gleiche Befehle nicht im Überfluss genutzt werden. Werden Ergebnisse mehrfach gebraucht, dann sollten diese nur einmal berechnet und abgesichert werden.

Regeln

Es gibt einige Regeln, die beim Programmieren beachtet werden sollten. Hierzu gehören unter anderen, dass Methoden, die über 30 Zeilen enthalten mit Fehlern behangen sind. Das Ziel ist hier, dass 99 Prozent der Methoden kürzer sind. Die Komplexität gehört in die Datenstruktur. Viele machen den Fehler und setzen sie in den Ablauf. Wer sich für den richtigen Behälter entscheidet, beispielsweise Set statt Array, der kann eine ganze Seite Code sparen. Wichtig ist auch, dass in einfachsten mathematischen Begriffen gedacht wird, hier sind vor allem Funktionen, Prädikate, Mengen, Intervalle und Operationen gemeint. Ein Code sollte nur einmal geschrieben werden. Beim Programmieren muss schrittweise gearbeitet werden. Implementierungen, Schnittstellen und Testtreiber werden gleichzeitig entwickelt. Und der Testtreiber darf nie fehlen. Die Umgebung muss sauber definiert werden. Das heißt, mann muss überlegen, welche Pfade gebraucht werden, wo Baustellen sind und was kann genutzt werden, ohne dass es geändert werden muss. Es sollte ein Debugger und Logging genutzt werden. Die Fehler sind zu isolieren. Möglich ist es mit dem Testtreiber, der sich auf die Probleme reduziert. Eine der wichtigsten Regeln aber ist, dass eine Pause gemacht wird, wenn es nicht mehr weitergeht. Zwanghaft weiter zu programmieren verursacht nur Fehler und diese zu beheben kann viel Zeit in Anspruch nehmen.

Programmiersprache

Wer programmieren möchte, der muss natürlich auch eine Programmiersprache auswählen. Hier sollte man sich zunächst erkundigen, für welche Programme welche Sprache am geeignetsten ist. Außerdem sollte beim Programmieren auch niemals Druck entstehen, dass man schnell fertig sein muss. Wer länger braucht, aber gewissenhaft arbeitet, kann ein Programm schreiben, dass absolut fehlerfrei ist und 1 A läuft.
picture: hs-creator – Fotolia

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