20 Juni 2011 0 Kommentare

Webdesign auch für Laien – Dank WordPress

Webdesign mit WordPressIm Jahr 2003 hat Matthew Mullenweg bekannt gegeben, dass eine Webblog-Software geben soll, die leicht bedienbar, gut anzupassen und sehr flexibel ist. Basis für die Software sollte ein b2-Code sein. Nur wenige Zeit danach hat er mit Mike Little angefangen, WordPress zu entwickeln. Es ist eine Software mit der Inhalte von Webseiten verwaltet werden können. Gerade für einen Webblog ist das Programm optimal, denn jeder Beitrag kann in einer Kategorie eingestellt werden, die frei zu erstellen ist. Es lassen sich außerdem auch automatisch Navigationselemente erzeugen.

Grundlegendes

Es können außerdem auch Einzelseiten gestaltet werden, die keiner Kategorie zugeordnet sind. Im Januar 2004 ist die erste WordPress Version erschienen, die stabil gelaufen ist. Im Laufe der Zeit ist die Software immer weiter entwickelt worden. Mit Version 5.1 hat es das erste Mal die Möglichkeit gegeben, dass statische Seiten verwaltet werden. Damit ist auch die Grundlage gesetzt worden, dass die Software nicht mehr nur eine Webblog-Software war, sondern als CMS, Content Management System, genutzt wird. Matt Mullenweg hat im August 2005 mit weiteren Entwicklern das Unternehmen Automattic gegründet. Ziel war es, dass für das Bloggen weitere Dienste angeboten werden können und die Entwicklung der Software besser koordiniert wird. Im gleichen Jahr wurde auch der Bloghosting-Dienst gestartet. Die Software hat im Jahr 2007 in der Kategorie Best Open Source Social Networking Content Management System den Open Source CMS Award gewonnen. Heute ist das System das am weitesten verbreitete Webblog-System.

Funktionen von WordPress

Die grundlegendste Funktion von WordPress ist die Erstellung und Verwaltung von Blogartikeln. Die Artikel können in unterschiedliche Kategorien unterteilt werden und es können auch zu jedem Artikel mehrere Tags und Metadaten hinzugefügt werden. Angeboten werden die Beiträge nicht nur in der einfachen Darstellung, wie es von Webseiten bekannt ist, denn die Leser können sich die Artikel auch über Nachrichten-Feeds ansehen. Außerhalb einer Bloghierarchie ist es außerdem mit der Software möglich, dass statische Seiten angelegt werden. Mit Version 2.6 gab es dann auch eine Unterstützung für die Versionierung der Artikel. Zu den Funktionen gehören auch Kommentareinträge und die Verwaltung von Links. Das Redaktionssystem der Software ist denkbar einfach, denn es enthält lediglich fünf Benutzerrollen. Hierzu gehört der Administrator, der Redakteur, der Autor, der Mitarbeiter und der Leser. Weiterhin besitzt das Programm auch eine Mediengalerie mit einem Uploader und eine Volltext-Suche. Als Texteditor ist TinyMCE aktiviert.

WordPress erweitern

Wer WordPress gerne erweitern möchte, hat der mit Plug-ins die Möglichkeit dazu. Mit dem Editor lassen sich die Erweiterungen bearbeiten. Inzwischen sind im Plug-in-Verzeichnis und Plug-in Browser über 5000 unterschiedliche Plug-ins verfügbar. So lässt sich ein Blog beispielsweise mit Twitter oder Facebook verbinden. Wer das erste Mal die Software nutzt, wird ein recht langweiliges Design vorfinden. Dieses aber lässt sich dank der Themes ändern. Das Design und der Programmkern werden durch die Theme-Technik voneinander getrennt. Dadurch wird es auch sehr einfach, ein ganz individuelles Design zu gestalten. Man muss nicht einmal die Programmierung der Software kennen. Wer gerne ein einfaches System für die Erstellung von einem Blog nutzen möchte, wird es mit WordPress wohl am einfachsten haben. Es sind inzwischen auch viele Unternehmen, die einen Blog mit der Software führen.
Picture: WaD – Fotolia

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